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PoDV (Anfahrweiche)

Der Startvorgang ist eine wichtige Phase im gesamten Granulierprozess und beeinflusst sowohl die Prozessstabilität als auch die Qualität des Granulats. Dies gilt besonders für temperaturempfindliche Produkte, die leicht erstarren oder bei denen ein zeitlich genau abgestimmter Startvorgang erforderlich ist. Die Anfahrweiche (Polymer Diverter Valve, PoDV) lenkt den Schmelzestrom innerhalb von einer Sekunde zur Lochplatte um und garantiert somit von Anfang an einen stabilen und optimierten Volumenstrom je Bohrung.

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Application: Polymerhersteller Masterbatch compounding Recycler

DV

Die Schmelzeventile von Maag basieren auf der bewährten Bolzenkonstruktion und kommen ohne mechanische Dichtungen aus. Die Schmelzeventile des Typs DV werden in der Kunststoffherstellung bis hin zu Extrusions und Compundinganwendungen eingesetzt, wo sie als Umlenk-, Sicherheits- oder Anfahrventile ihre Funktion erfüllen. Die robuste Bauweise gewährleistet einen über viele Jahre zuverlässigen und leckagefreien Betrieb z. B. als Anfahrhilfe für Unterwassergranulierungen oder beim Ausschleusen von Anfahrmaterial in Exrusionsanwendungen.

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Multidirektionale Anfahrweiche (MdPoDV)

Die Möglichkeit der Umlenkung der Schmelze in mehrere im Bolzen integrierte Richtungen erlaubt die Montage von mehreren bzw. verschiedenen Granulierköpfen. Stillstandszeiten und Anfahrware können dadurch deutlich verringert werden! Bei der multidirektionalen Anfahrweiche (Multidirectional Polymer Diverter Valve, MdPoDV) kann die Schmelze während der Produktion nacheinander in unterschiedliche Richtungen gelenkt werden. Damit wird ein kontinuierlicher Produktionsbetrieb möglich, bei dem unterbrechungsfrei von einem definierten Mindestdurchsatz bis zum maximal möglichen Anlagendurchsatz hochgefahren werden kann. Hierbei werden nur geringste Mengen an Anfahrware erzeugt, da die Anlage weder angehalten werden muss, noch durchsatzbedingte Modifikationen erforderlich sind. Neben der Möglichkeit der Umlenkung auf den Boden oder in Produktionsstellung umfasst die multidirektionale Anfahrweiche mindestens eine zusätzliche Umlenkmöglichkeit. Dies erlaubt entweder den schnelleren Wechsel zwischen zwei Produktstromrichtungen oder den sequenziellen Betrieb von mehreren Granulatoren, die mit ein und derselben Anfahrweiche verbunden sind.

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Bidirektionale Anfahrweiche (BiPoDV)

Dank einer Hub- und Drehmechanik ist es möglich, an der betriebsbereiten Anlage innerhalb weniger Minuten auf eine bereits komplett vorbereitete und vorgeheizte Lochplatte umzusteigen

Bei der bidirektionalen Anfahrweiche (Bidirectional Polymher Diverter Valve, BiPoDV) wird die Schmelze nacheinander in verschiedene Richtungen gelenkt. Das bedeutet, dass der Bediener je nach den Anforderungen der anstehenden Aufgabe mit zwei Granulierköpfen arbeiten kann, die individuell konfiguriert werden können. Der Bediener kann die Anlage unter Produktionsbedingungen für die nächste Aufgabe vorbereiten und die idealen Granulierwerkzeuge montieren, vorheizen und festziehen. Alle Verbindungskanäle sind frei zugänglich, so dass die jeweils zuletzt benutzten Kanäle gründlich gereinigt werden können. Zum Produktwechsel wird einfach das Anfahrweichengehäuse gedreht und in die neue Produktionsstellung gehoben, und der Schmelzestrom wird zum bereits fertig vorbereiteten Granulierwerkzeug geführt. Die Änderung der Schmelzerichtung für den nächsten Job erfordert nur wenig Zeit und kann ohne Werkzeug erfolgen.

Dank einer Hub- und Drehmechanik ist es möglich, an der betriebsbereiten Anlage innerhalb weniger Minuten auf eine bereits komplett vorbereitete und vorgeheizte Lochplatte umzusteigen.

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Schnellverschlussklammer (QOC)

Lochplatten

Gala stellt bereits seit Ende der 1970er Jahre Präzisions-Lochplatten für seine Unterwassergranulatoren her. Die Lochplatte ist das Herzstück des Gala-Unterwassergranuliersystems. Alle Gala-Lochplatten sind genau auf die Anforderungen des jeweiligen Polymers des Kunden zugeschnitten. Der Konstruktionswerkstoff und das Material der Schneidfläche richten sich nach den Anforderungen der jeweiligen Anwendung. Allen Schneidflächenmaterialien gemein ist jedoch die lange Nutzungsdauer, bevor eine Neubeschichtung erforderlich wird. Die elektrisch beheizte Standard-Lochplatte von Gala eignet sich für die meisten Anwendungen; aber auch ölbeheizte oder dampfbeheizte Lochplatten sind möglich. Es gibt einteilige Lochplatten und solche in der patentierten zweiteiligen Bauweise. Der besondere Vorteil der zweiteiligen Lochplatte liegt darin, dass das Mittelteil (der Einsatz) schnell vom Korpus der Lochplatte abgenommen werden kann, sei es zur regelmäßigen Wartung oder zum Wechsel zu einer anderen Lochplattenkonfiguration. Gerade bei häufigem Produktwechsel ist dies ein erheblicher Pluspunkt, da für den Austausch des Lochplatteneinsatzes die Heizungen nicht demontiert werden müssen. Durch unsere kontinuierliche Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Lochplatten stellen wir sicher, dass die Granulatproduktionsanlagen unserer Kunden ein Maximum an Energieeffizienz und Bedienerfreundlichkeit aufweisen.

Lochplatten-Schleifwerkzeug

Mit dem Gala-Schleifwerkzeug haben Sie die Möglichkeit, die Lochplatte ohne Ausbau nachzuschleifen. Dazu wird einfach das Schleifwerkzeug anstelle des Messerkopfs auf den Messerkopfhalter geschraubt. Mit diesem einzigartigen Werkzeug können auf effektive Weise kleinere Unregelmäßigkeiten und Rillen beseitigt werden, die sich ansonsten nachteilig auf die Granulatqualität auswirken könnten. Dank der hochwertigen Ausführung und der Verwendung von Diamantschleifmittel hat der Anwender damit ein erstklassiges und doch kostengünstiges Schleifwerkzeug an der Hand.

Messerkopf

Der patentierte, sich selbst ausrichtende Gala-Messerkopf sorgt für eine präzise Anordnung zwischen Lochplatte und Granulatorwelle, so dass alle Messer an der Lochplatte anliegen. Dies gewährleistet eine gleichbleibende Granulatqualität und geringeren Verschleiß von Messer und Lochplatte.

Messer

D2 ist der Werkzeugstahl, der in der Branche als Maßstab gilt. Mit diesem Standardmaterial sind die üblichen Granulierungen auf kostengünstige Weise zu bewältigen. Durch einen Chromanteil von 12 % ist die Klinge zäh und gut korrosionsbeständig. M-2 gehört zu den Schnellarbeits-Werkzeugstählen. M-2 wird in erster Linie für die Herstellung von Metallbohrern verwendet. Aufgrund eines hohen Anteils an Molybdän ist dieser Werkstoff auch bei hoher Wärme bruchbeständig. Unter den meisten Bedingungen sollte M-2 anderthalb mal so lange halten wie D-2. PM (Pulvermetall) ist das Premium-Material für Hersteller, für die vor allem hohe Durchsatzleistungen verlangen und bereit sind, einen etwas höheren Preis zu zahlen. Dieser Werkstoff enthält 9 % Vanadium, was ihm einen enormen Vorteil bei Verschleißfestigkeit und Zähigkeit gibt. Abhängig von den jeweiligen Bedingungen, sollten Messer aus diesem Material 3 bis 5 Mal länger halten als solche aus D-2. Hinweis: Abgesehen von dem Vanadiumgehalt wird PM auch auf eine andere Weise hergestellt als andere Werkzeugstähle. Beim Pulvermetallverfahren werden alle Elemente in Pulverform in einen großen Ofen eingebracht. Anschließend werden die Elemente zur Explosion gebracht, so dass sie sehr gleichmäßig verteilt sind. Dadurch hat das Endprodukt ein sehr gleichförmiges Korngefüge, und Karbitabplatzungen kommen, wenn überhaupt, nur in sehr geringem Maße vor. 440A Edelstahl (auf besondere Anfrage) hat einen Chromgehalt von 18 % und gehört zu den rostfreien Werkzeugstählen. Dies ist der beste Werkzeugstahl für Messer, die unter sehr korrosiven Bedingungen eingesetzt werden. Diese spezielle Sorte Edelstahl kann bis zu einer Härte von 54 / 56 HRC gehärtet werden. Für spezielle Granulieranwendungen sind Spezialmesser erhältlich, etwa halbdicke oder halblange Messer, sowie solche aus anderen Konstruktionswerkstoffen. Weitere Informationen erhalten Sie gerne von unserem Ersatzteilversorgungsteam.

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Schneidkammer-Bypassverrohrung

Die Schneidkammer-Bypassverrohrung wurde von Gala entwickelt, um die Anfahrphase der Unterwassergranulierung zu erleichtern.

Schneidkammer

Die Schneidkammer (oft auch als "Wasserbox" bezeichnet) ist das Gehäuse, in dem das Granulat geschnitten wird. Wenn der Granulator an die Schneidkammer angekoppelt ist, befinden sich die Messer innerhalb der Schneidkammer und liegen an der Schneidfläche der Lochplatte an. Während das Prozesswasser in die Schneidkammer strömt, wird das aus der Lochplatte austretende geschmolzene Polymer von den rotierenden Messern zu Granulat geschnitten. Das Granulat beginnt zu erstarren und wird vom Prozesswasser von der Schneidkammer zur Entwässerung geführt. Nach der Entwässerung oder dem Zentrifugaltrockner kann das Granulat weiterverarbeitet oder verpackt werden. Die Gala-Schneidkammer ist auf maximale Nutzungsdauer ausgelegt: Wenn das Granulat auf der Seite, auf der es die Schneidkammer verlässt, einen zu starken Abrieb verursacht hat, kann die Gala-Schneidkammer um 180° gedreht werden, so dass sie nun mit der bislang weniger beanspruchten Granulateingangsseite zum Austritt weist. Für die Verarbeitung besonders abrasiver Produkte kann die Schneidkammer auch mit einer abriebbeständigen Beschichtung versehen werden. Ebenfalls verfügbar sind Sonderkonstruktionen für die Verarbeitung stark klebriger Produkte.

Flow Guide

Gala liefert für die Betreiber von Gala-Unterwassergranulierungen eine Reihe von Spezialwerkzeugen, mit denen bestimmte Aufgaben erfolgreich erledigt werden können.
  Der Flow Guide dient zur Optimierung des Prozesswasserstroms. .
•Patentierte verstellbare Stromführung.
•Wasserstrom direkt zur Lochplatte.
•Vermeidung von Agglomeraten.
•Verringerung des Wasserdurchsatzes.
•Verringerung der Granulatfeuchte.
•Kleinerer Trockner möglich (weniger Entwässerung erforderlich).

Agglomeratfänger

• Der Agglomeratfänger dient dazu, Granulatklumpen (Agglomerate) aufzufangen und abzuführen, bevor sie in den Rotorbereich des Trockners gelangen.
• Der aus V2A-Stahl (Werkstoffnr. 1.4301) konstruiert Agglomeratfänger enthält ein schräg gestelltes Auffanggrill und wird am Trocknereinlass angeschraubt. Die Klappe ist mit einer Dichtung versehen.
• Je nach Trocknergröße und Anforderungen der Anlage kann er manuell oder pneumatisch betätigt werden.

Siebe

Spaltsiebe
• Bis 25% größere Siebfläche
• Sehr präzise Öffnungen
• Solider und haltbarer

 Expando-Siebe  •Primär für Mikrogranulat verwendet
• In geschlitzter oder gelochter Ausführung erhältlich
• Verschiedene Befestigungsmechanismen

Multi-Layer-Siebe (ML)
 • Mehrlagensiebe (zum Patent angemeldet)
• Größere offene Fläche für die Trocknung kleiner Partikel

Lochsiebe
• Erhältlich in rostfreiem Stahl in den Stärken 0,38 mm bis 0,55 mm (16 - 22 Gauge)
• Offene Fläche bis 51 %
• Lochgröße von 1 mm bis 4 mm

Rotoren

Mehrteiliger Rotor
• Modulare Bauweise
• Leichter Austausch einzelner Rotorkomponenten
• Aufrüstbar

  Einteiliger Rotor
• Einteilige, massive Rotorwelle
• Einfacher Austausch der Rotorwelle ohne Ausrichtungsprobleme
• Verbesserung von Durchsatz und Feuchte

  HMA-Rotor
• Speziell konzipiert für Schmelzklebstoffe (HMA) oder klebrige Polymere
• Gewährleistet die ordnungsgemäße Förderung und Ausgabe von klebrigem Produkt

Verschleißfeste Ausführung für abrasive Produkte

• Konstruktion aus extra-dickem Material
• Verschleißfeste Beschichtungen in stark beanspruchten Zonen
• Modulare Bauweise in stark beanspruchten Zonen zum leichten Austausch

Antihaft-Beschichtung

Nahezu alle Metallkomponenten innerhalb des Trockners können mit einer haltbaren Antihaft-Beschichtung versehen werden. Normalerweise geschieht dies aus Kostengründen lediglich in den Zonen, die in Kontakt mit dem Produkt kommen, aber bei Bedarf kann die Beschichtung auch auf die nicht produktführenden Zonen ausgeweitet werden. Bei diesem Verfahren wird ein als Trennmittel dienendes Polymer in eine Beschichtung eingearbeitet, die im Wesentlichen auf das Grundmetall des zu beschichtenden Teils aufgeschweißt wird.

Granulatweiche (PeDV)

• Die Granulatweiche (Pellet Diverter Valve) dient zum Ablenken des Granulats während des Anfahrens, zur Probennahme oder zum Befüllen von Behältern
• Wird an den Granulataustritt des Trockners angeschraubt
• V2A-Stahlkonstruktion
• Manuelle oder pneumatische Betätigung